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Ein normaler Mensch reagiert dann auch mit einigermassen Verwunderung über den plötzlichen Sinneswandel. Man versteht es einfach nicht. Lassen Sie uns diese Typen, die andere gern in die Irre führen, nun einmal ganz genau betrachten. Es handelt sich dabei meist um gar keine „Übermenschen“ bzw. „Götter“ oder „Göttinnen“, sondern um Durchschnittsmenschen. Oftmals peppen sie sich etwas auffälliger als der „Normalbürger“ auf – ob nun durch Schmuck (Modeschmuck oder echten Schmuck), etwas extravagantere oder auffällige Kleidung oder auch übertriebenere Schminke. Spätestens hier sollte Ihnen bewusst werden: das sind alles „Lockmittel“, um das andere Geschlecht anzulocken und sich sozusagen von den anderen „abzuheben“.
Bis hierher mag noch alles seinen Sinn haben, es ist durchaus legitim, auf sich aufmerksam zu machen, wenn man auf Partnersuche ist. Man will sich schliesslich von seiner besten Seite zeigen. Aber dann kommt der „Knackpunkt“: während der normal veranlagte Mensch seine eigenen Grenzen ganz genau kennt und sehr bald weiss, bis wohin er mit einem anderen Menschen gehen würde und ob dieser für ihn als Sexualpartner in Frage kommt, kennt der „Auflaufen-Lasser“ diese Grenzen nicht. Man kann somit sagen: er kennt seine eigenen Grenzen nicht. Er übertreibt es und bringt damit andere Menschen in Situationen, in die sie am liebsten niemals geraten wären und aus denen Sie sich dann schnellstens und verletzt zurückziehen, weil es einfach nicht „stimmig“ war und man sich keinen Reim darauf machen kann. Hier verwundert es dann auch nicht, daß diese nach aussen hin aufgeschlossenen Menschen im Grunde genommen keine Freunde haben. Früher oder später will keiner mehr etwas mit ihnen zu tun haben, weil er nie wieder in eine derartige Situation kommen möchte. Und auch gleichgeschlechtliche Freunde ziehen sich von solchen Menschen zurück, weil sie merken, daß etwas nicht stimmt und das es so nicht in Ordnung ist. Achten Sie also beim Kennenlernen schon darauf, ob jemand langjährige Freunde bzw. Freundinnen, genauso wie relativ neue Freunde und Freundinnen hat und auch darauf, ob Sie sich auf diese Erzählungen verlassen können. Und achten Sie ganz besonders darauf, ob – auch wenn es nur scherzhaft daher gesagt wird – „alle Männer“ bzw. „alle Frauen“ die Bösen bzw. Schlechten sind und ob Sex als solches etwas Schlechtes für diesen Menschen ist. Denn das deutet letztendlich auf ein gestörtes Verhältnis zum anderen Geschlecht hin, dessen Wurzeln oftmals bereits in der Kindheit zu finden sind.
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